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Mietrecht : So viel Miete dürfen Sie verlangen
03.08.2009 16:28 (2744 x gelesen)

So viel Miete dürfen Sie verlangen

20 % in 3 Jahren - das nennt man Kappungsgrenze.
Die gilt es zu beachten, wenn Sie Ihre Miete auf die ortsübliche Vergleichsmiete anheben wollen.
Alle Fristen und Zahlen rund um die Mieterhöhung finden Sie hier ...

Als Wohnungsvermieter dürfen Sie nicht beliebig oft die Miete erhöhen. Laut Gesetz geht es ohnehin nur, wenn Sie derzeit weniger als die ortsübliche Vergleichsmiete erhalten.
Zudem gilt die Faustregel: Nicht mehr als 20 % in 3 Jahren. "Kappungsgrenze" nennen das die Juristen.
Außerdem gilt: Ihr Mieterhöhungsschreiben dürfen Sie frühestens 1 Jahr nach der letzten Mieterhöhung losschicken.

Schon ab dem 4. Monat winkt mehr Miete

Schon ab Beginn des 3. Monats, der auf den Zugang folgt, muss Ihr Mieter Ihnen die höhere Miete überweisen.
Geht Ihrem Mieter Ihr Erhöhungsschreiben z. B. im Juli zu, muss Ihr Mieter Ihnen ab Oktober die höhere Miete zahlen - vorausgesetzt natürlich, er hat Ihrem Erhöhungsschreiben nach § 558 BGB zugestimmt!

Mehr Miete gibt es nur bei Zustimmung des Mieters

Geht Ihnen die Mieterzustimmung nicht bis Ende des 2. Monats nach Zugang Ihres Erhöhungsschreibens zu - in unserem Beispiel also bis zum 30.9. -, stehen Sie vor einer schwierigen Entscheidung: Entweder Sie klagen jetzt innerhalb von 3 weiteren Monaten die Zustimmung Ihres Mieters ein oder Sie verzichten auf Ihre Mieterhöhung!
Entscheiden Sie sich dafür, Ihre Mieterhöhung gerichtlich durchzufechten, muss Ihre Klage spätestens bis zum 31.12. beim Gericht sein.
 


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