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Mietrecht : Richtig heizen: So warm muss es in der Mieterwohnung werden
28.12.2008 16:16 (2800 x gelesen)

Richtig heizen:
So warm muss es in der Mieterwohnung werden

Ihr Mieter friert. Vielleicht ist er nur empfindlich oder zu dünn angezogen. Vielleicht spart er aber auch nur an der Heizung.
Besser, Sie kümmern sich gleich drum: Mit einem Thermometer lässt sich schnell herausfinden, ob es an Ihrer Heizung liegt oder der Mieter einfach nur etwas kälteempfindlich ist. Was das Thermometer in den Wintermonaten anzeigen muss, finden Sie hier.


Ihr Mieter sitzt bibbernd in seinem Wohnzimmer. Weil er friert, droht er sogar mit Mietminderung.
Ihnen ist es warm genug. Doch wie stark müssen Sie tatsächlich dem Mieter einheizen?

Von 6 bis 23 Uhr muss es 20 bis 22º C warm werden (AG Köln, WM 1982, S. 2).
Für diese Mindesttemperaturen müssen Sie während der Heizperiode sorgen - allerdings nicht 24 Stunden am Tag!

Von 23 bis 6 Uhr dürfen Sie Ihre Heizung runterfahren auf 18° C (LG Berlin, NZM 1999, S. 1039).
 
Die Senatsverwaltung für Gesundheit und Umweltschutz in Berlin - auch so etwas gibt es - empfiehlt tagsüber,
also zwischen 6 und 23 Uhr, folgende Temperaturen:
 
- Wohnzimmer: 21º C
- Ess- und Kinderzimmer: 20º C
- Küche und Schlafzimmer: 18º C
- Badezimmer: 23º C
- Diele: 15º C
 
 
Quelle: Meine Immobilie (Redmark)
Autor: Heidi Schnurr


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