*
Menu
Menu
Mietrecht : Widerspruch gegen Google Street View
11.08.2010 17:03 (3209 x gelesen)

Eigentümerverband empfiehlt Widerspruch gegen Google Street View

Der Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund Deutschland rät Immobilieneigentümern, sich gegen die Veröffentlichung von Bildern ihrer Häuser im Internet zu wehren. Die Kamera von Google sei so hoch montiert,
dass sie auch über Hecken und Zäune fotografiert habe.


Der Internet-Konzern Google hat am Dienstag mitgeteilt, dass sein Internet-Kartendienst Google Street View bis Ende des Jahres für 20 Städte in Deutschland, z. B. Berlin, München und Köln, eingeführt werden soll.
Dann kann jeder Internetnutzer Fotoansichten von allen Gebäuden abrufen, die an öffentlichen Straßen liegen. Mieter und Hausbesitzer sollen vorher mit einem Online-Formular die Gelegenheit bekommen, ihr Gebäude unkenntlich zu machen. Der Präsident des Eigentümerverbands „Haus & Grund Deutschland“, Rolf Kornemann, hat Immobilienbesitzer aufgefordert, sich bei Bedarf gegen das Internet-Unternehmen zu wehren. „Haus- und Wohnungseigentümer haben ein Recht darauf, dass Bilder ihrer Häuser geschwärzt werden, so dass diese nicht bei Google Street View erscheinen“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutsche Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Die Google-Kamera hat die Bilder nämlich in einer Höhe geschossen, die deutlich über der Augenhöhe eines Normalbürgers liegt. Hecken und Zäune, die als Sichtschutz gedacht sind, wurden so umgangen. Betroffene Eigentümer, die Bilder ihrer Immobilien nicht im Internet haben möchten, sollten daher unbedingt Widerspruch einlegen.“
 

Der Widerspruch kann unter der Internetadresse http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/privacy.html eingelegt werden.

 

Quelle:  Haufe Verlag


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
bottom
Sitemap   Ihr WEG-Profi ... kompetent, zuverlässig und kostenorientiert
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail